Das 6-Schritte-KI-Setup

Mach aus deiner KI eine echte Assistenz

Das 6-Schritte-KI-Setup, mit dem du deine KI so aufbaust, dass du nicht mehr ständig nachsteuern, neu prompten und alles doppelt erklären musst. Einmal sauber aufgesetzt, liefert sie dir Ergebnisse, mit denen du sofort weiterarbeiten kannst.

Kommt dir das bekannt vor?

Du startest ein neues Projekt in Claude oder ChatGPT, tippst deine Anweisung ein und hoffst, dass diesmal sofort etwas Brauchbares zurückkommt.

Doch dann beginnt die ewige Leier.

Die KI ignoriert schon wieder, wer deine Wunschkundin ist.

Hat deine Angebote vergessen.

Phantasiert sich irgendwas über dein Business zusammen.

Und du erklärst.

Präzisierst.

Fügst Infos hinzu, die die KI längst kennen sollte.

Und am Ende hast du mehr Zeit mit chatten verplempert, als wenn du es gleich selbst gemacht hättest.

Die gute Nachricht: Es liegt nicht an deinem Prompt!

Das eigentliche Problem ist, dass deine KI bisher keinen klaren Job hat, keine festen Grenzen kennt und nicht weiß, wie sie mit dir arbeiten soll.

Genau das ändern wir jetzt.

Schritt 1

Vom Chat zum Co-Worker

Wenn du echte Assistenz statt nur nette Antworten willst, brauchst du mehr als einen normalen Chat. Deshalb starten wir mit einem Setup, in dem deine KI mit dir zusammenarbeitet statt nur zurückzuschreiben.

Warum wir das so machen

Chatten und Zusammenarbeiten sind nicht dasselbe.

Im normalen Chat reagiert die KI nur auf das, was gerade vor ihr liegt. Für ein professionelles Setup brauchst du einen festen Arbeitsraum, damit deine KI Kontext halten und Aufgaben sauber Schritt für Schritt ausführen kann.

Der Unterschied in einfachen Worten

Claude Chat oder ChatGPT

  1. Du schreibst eine Frage oder Aufgabe.
  2. Die KI antwortet dir im Gespräch.
  3. Gut für Texte, Ideen, Rückfragen und schnelles Brainstorming.

Kurz gesagt: Ich frage, du antwortest.

Claude Cowork oder Codex

  1. Die KI arbeitet in einer Desktop App mit festem Arbeitsraum.
  2. Sie kann mehrstufige Aufgaben sauber nacheinander abarbeiten.
  3. Sie fühlt sich eher wie ein ausführender KI-Mitarbeiter an.

Kurz gesagt: Ich gebe dir einen Auftrag, du arbeitest ihn aus.

Fazit: Weil du zukünftig mit echter Assistenz arbeiten möchtest, brauchst du ein Setup, um mit deiner KI zusammenzuarbeiten.

Wähle dein Tool

Mit welcher KI willst du arbeiten?

Wähle das Tool, mit dem du arbeiten möchtest. Danach kannst du direkt mit der passenden Desktop App starten.

Claude Desktop Claude Cowork

Gut, wenn du mit Claude arbeitest und deine KI in einem Projekt sauber führen willst.

OpenAI / ChatGPT Codex

Codex gehört zur ChatGPT-Welt von OpenAI und ist gut, wenn du deine KI in Projekten Schritt für Schritt briefen willst.

Claude Cowork installieren

  1. Öffne die Cowork-Seite von Claude.
  2. Lade dort die Claude Desktop App herunter oder öffne sie direkt.
  3. Logge dich in deinen Claude Account ein oder erstelle einen neuen, falls du noch keinen hast.
Zum Claude Co-Work Download

Codex installieren

  1. Öffne die Codex-Seite von OpenAI.
  2. Lade dort Codex herunter oder öffne die App direkt.
  3. Logge dich in deinen OpenAI oder ChatGPT Account ein oder erstelle einen neuen, falls du noch keinen hast.
Zum ChatGPT Codex Download
Schritt 2

Schaffe einen Arbeitsraum für deine Assistenz

Bevor deine KI gute Arbeit leisten kann, braucht sie einen eigenen Arbeitsraum. Genau deshalb legst du jetzt ein Projekt an. So bleibt später alles an einem Ort, statt in einzelnen Chats verloren zu gehen.

Projekt anlegen

So legst du dein Projekt an

Lege jetzt ein neues Projekt an. Wenn du noch keinen besseren Namen hast, nenne es einfach KI Co-Worker. Wichtig ist nur, dass du es später leicht wiederfindest.

Claude Desktop Claude Cowork

Zeig mir die Projekt-Anleitung für Claude.

OpenAI / ChatGPT Codex

Zeig mir die Projekt-Anleitung für Codex.

Claude

  1. Öffne Claude Desktop und lege ein neues Projekt an.
  2. Gib dem Projekt einen klaren Namen.
  3. Bleib für alle nächsten Schritte in genau diesem Projekt.
Die Anleitung ist hier bewusst extra einfach gehalten: neues Projekt anlegen, passend benennen und dann für die nächsten Schritte genau in diesem Projekt bleiben.

Codex

  1. Starte auf der Startseite oder wähle oben rechts „Neuer Chat“.
  2. Klicke auf „Choose project“.
  3. Wähle „New project“.
  4. Klicke auf „Von vorne anfangen“.
  5. Trage deinen Projektnamen ein, zum Beispiel „KI Co-Worker“, und speichere.
  6. Bleib auch hier für alle nächsten Schritte im selben Projekt.
Wichtig ist hier vor allem die Reihenfolge: Projekt auswählen, neues Projekt anlegen, Namen eintragen und danach alle weiteren Schritte im selben Projekt umsetzen.
Schritt 3

Verwandle deinen anonymen Arbeitsraum in dein Business-Office.

Im Moment ist dein Projekt noch einfach nur ein leerer Arbeitsraum. Damit deine KI später nicht wieder generisch antwortet, braucht sie zuerst die wichtigsten Grundlagen über dein Business.

Warum wir das so machen

Gute KI-Arbeit beginnt nicht bei der Aufgabe, sondern beim Verständnis deines Business.

Wenn deine KI nicht weiß, was du anbietest, für wen du arbeitest und was deine Kundinnen wirklich bewegt, bleibt der Output austauschbar. Mit diesem kurzen Briefing gibst du ihr genau das Fundament, das später jede Rolle braucht.

Dein Business-Briefing

Diese Infos soll dein Projekt zuerst über dein Business wissen

Trage hier die wichtigsten Grundlagen ein. Deine Angaben werden direkt für den Prompt genutzt, der darunter automatisch für dich entsteht.

Dein Prompt

So gibst du deinem Projekt jetzt dein Business-Briefing

1. Kopiere den Prompt
2. Gehe zurück in dein Projekt und füge den Prompt dort in den Chat ein
ACHTUNG: Achte wirklich darauf, dass du in deinem Projekt arbeitest und nicht in einem einfachen Chat-Fenster.
Schritt 4

Gib deinem Business-Office jetzt eine konkrete Aufgabe

Dein Business-Office kennt jetzt die wichtigsten Grundlagen über dein Business. Im nächsten Schritt legst du fest, welche eine Aufgabe es immer wieder für dich übernehmen soll, damit echte Entlastung entsteht.

Warum wir das so machen

Eine klar definierte Aufgabe schlägt KI-Chaos.

Wenn dein Business-Office alles gleichzeitig machen soll, wird der Output unscharf. Wenn du ihm eine wiederkehrende Aufgabe gibst, kann es verlässlicher arbeiten und dir wirklich etwas abnehmen.

Welche Aufgabe willst du deinem Business-Office geben?

Für Gedanken, Themen und lose Notizen Meine Ideen managen

Ideen sammeln, in einer Liste verwalten, Vorschläge machen und abhaken, was schon erledigt ist.

Für starke Einstiege in deinen Content Hooks schreiben

Für Instagram, LinkedIn, Blogbeiträge oder Pinterest coole Formulierungen finden, die Aufmerksamkeit ziehen.

Für Formate, Ideen und Einsatzmöglichkeiten Content entwickeln

Formate entwickeln, Ideen brainstormen und mitdenken, wo du den Content am besten einsetzen kannst.

Schritt 5

So soll dein Business-Office diese Aufgabe für dich erledigen

Die Aufgabe ist gewählt. Jetzt schärfst du noch kurz, wie deine KI mit dir arbeiten soll, damit der Output nicht nur gut klingt, sondern sich im Alltag auch wirklich gut anfühlt.

Warum wir das so machen

Kleine Feinheiten machen am Ende den Unterschied.

Dieselbe Aufgabe kann sich komplett unterschiedlich anfühlen. Mit diesen drei Einstellungen sorgst du dafür, dass dein Business-Office so arbeitet, wie du es im Alltag wirklich gebrauchen kannst.

Deine Personalisierung

Wie soll dein Business-Office bei dieser Aufgabe mit dir arbeiten?

Lege jetzt kurz fest, wie sich die Zusammenarbeit anfühlen soll. Danach bekommst du direkt den passenden Prompt für deine gewählte Aufgabe.

Schritt 6

Ordne die Aufgabe jetzt deinem Business-Office zu

Hier ist jetzt genau der Prompt für die Aufgabe, die du ausgewählt hast. Diesen Text fügst du jetzt in dein Projekt ein, damit dein Business-Office ab sofort weiß, was es für dich übernehmen soll.

Passender Prompt
So setzt du es jetzt um

Das machst du jetzt Schritt für Schritt

1. Geh zurück in dein Projekt: Arbeite wirklich in dem Projekt weiter, das du eben angelegt hast, nicht in einem normalen Chatfenster.
2. Kopiere den Prompt: Nutze dafür einfach den Button „Prompt kopieren“.
3. Füge den Prompt in den Projekt-Chat ein: Damit gibst du deinem Business-Office jetzt seine erste feste Aufgabe.
4. Warte auf die Bestätigung deiner KI: Sie soll dir erst kurz zurückspiegeln, was sie ab jetzt für dich übernimmt und worauf sie achten wird.
Wichtig

Arbeite wirklich im Projekt weiter. Wenn du den Prompt in ein normales Chatfenster einfügst, fehlt deiner KI der ganze Kontext, den du dir gerade aufgebaut hast.

Schritt 7

Teste jetzt deine erste Aufgabe

Dein Business-Office kennt jetzt dein Business und seine Aufgabe. Jetzt gibst du ihm zum ersten Mal einen echten Arbeitsauftrag, damit du direkt siehst, wie sich der Output verändert.

Hinweis: Deine KI ist jetzt Spezialist in diesem Projekt. Sie wird sich an die Vorgaben der Aufgabe halten. Wenn du also willst, dass dein Spezialist plötzlich Texte schreibt, statt Ideen zu sortieren, dann wird das nicht gut. Verwende deinen Spezialisten immer nur für die Aufgabe, die er dir auch wirklich abnehmen soll. Dann wird es richtig gut.
Starte am besten so

Drei gute Einstiege für deine erste Aufgabe

Worauf du achten kannst
Ist der Output konkreter? Also weniger generisch als in einem normalen Chat.
Passt er besser zu deinem Business? Weil dein Business-Office jetzt dein Briefing kennt.
Fühlt sich die Zusammenarbeit klarer an? Weil du Aufgabe und Arbeitsstil einmal sauber festgelegt hast.
Geschafft

Merkst du, was da gerade passiert ist?

Deine KI arbeitet jetzt in einem eigenen Projekt. Sie kennt dich, dein Business und deine Kundinnen. Sie hat eine klare Aufgabe. Und sie spricht mit dir so, wie du es willst.

Ab sofort gehst du einfach ins Projekt, stößt die Aufgabe an und bekommst Output, der tatsächlich zu dir passt. Kein Doppelerklären mehr.

Und jetzt?

Darf ich dir kurz zeigen, wie das bei mir aussieht?

Das, was du eben gebaut hast, war bei mir vor einer Weile der Anfang. Heute arbeitet in meinem Business ein komplettes KI-Büro: eine Assistenz, die mir morgens sagt, was ansteht. Spezialisten für Newsletter, Pinterest und Blog. Und ein zentrales Gedächtnis, das alles über mein Business weiß. Es liegt als ganz normale Dateien auf meinem Rechner, nicht irgendwo in der KI.

Dein Setup von heute ist davon der erste Baustein. Und ich sage dir auch ehrlich, wo es noch hakt:

Wo dein Setup noch anfällig ist
⚡ Dein Wissen steckt in diesem einen Projekt statt in einem Gedächtnis, das dir gehört.
⚡ Nächstes Projekt? Wieder alles neu erklären.
⚡ Und Output gibt's nur, wenn du selbst reingehst und anschiebst.

Der nächste Schritt: Aus deinem Projekt wird dein erster fest eingestellter KI-Mitarbeiter.

Einer, der dir morgens sagt, was heute wichtig ist. Der über den Tag mitschreibt, was du erledigst. Der dir zum Feierabend deine Done-Liste hinlegt und am Monatsende deinen Rückblick vorbereitet. Wie eine echte Assistenz, nur ohne Monatsgehalt. Und nachts um halb elf ist sie auch noch für deine Blogartikel-Idee zu haben.

Vom KI-Tool zum KI-Team

In vier Schritten baust du dir ein professionelles, toolunabhängiges Setup auf und arbeitest deinen ersten KI-Mitarbeiter ein.

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Ich will ein KI-Team
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