Online Marketing Insights von Claudia Seitz · 30. Juni 2026
Okay, mir fehlen jetzt noch die Team-Zahlen von Melanie, Tobi und Anke.
Das Qualitäts-Dashboard lädt gerade nicht und Piotr, mein Ansprechpartner für mein internationales Projekt, antwortet nicht auf meine Chats.
Und schon passiert es:
„Hey Claudia, hast du deinen Input fürs MBR schon hochgeladen?“
Äh.
Verdammte Kacke.

Jeden Monat der gleiche Wahnsinn:
Ich laufe Kennzahlen hinterher, kämpfe mit Dashboards und versuche meine Analysen rechtzeitig bis zur Deadline einzureichen, damit am Ende alle Informationen in ein gemeinsames Monthly Business Review fließen.
Bin ich ein bisschen zu happy, dass ich jetzt selbstständig bin und mir diesen Stress sparen kann? Oh ja!
Vermisse ich es, meine Mitarbeiter an ihren Input zu erinnern? Hell, no!
Fehlt mir der monatliche Adrenalin-Kick? Vielleicht.
Was mir aber definitiv gefehlt hat, in der ersten Zeit meiner Selbstständigkeit, ist dieser all-over Blick auf mein Unternehmen:
- Was ist im letzten Monat mit meinem Blog passiert? Wie viele neue Artikel habe ich veröffentlicht? Hat sich meine Domain Authority verbessert? Gab es neue Backlinks?
- Wie performt meine Willkommens-Sequenz? Wie sind die Öffnungsraten der einzelnen E-Mails? Wo springen Interessenten ab? Wo wird zu wenig geklickt?
- Wie konvertiert die Startseite meiner Website? Wie viele organische Leads bekomme ich darüber? Welcher Button wird am meisten geklickt?
Und das ist ja nur ein winziger Auszug an Fragen, die ich mir jeden Monat zu meinem Business stellen kann.
Bisher war ich immer an der Masse an Daten gescheitert, die ich vorbereiten müsste.
Ich bin Solo-Preneurin, ohne Team. Und ich bin Mutter, deren Kind jeden Mittag gegen 14:00 Uhr zu Hause ist und deren Mann bis 17:00 Uhr arbeitet.
Meine Zeit ist also knapp.
Doch vor kurzem hat sich das geändert. Ich habe 11 Mitarbeiter „eingestellt“.
KI-Mitarbeiter.
Und zum ersten Mal sehe ich, wie sehr mir meine Skills als Führungskraft helfen, ein KI-Team zu führen.
Denn das Wichtigste ist ja, dass ich Prozesse schaffe, wie meine „Mitarbeiter“ zusammenarbeiten. Alles andere wären nur schnöde Arbeitsaufträge.

Lass mich dir ein Beispiel geben: Ich habe jetzt ein Monthly Business Review aufgesetzt. Das findet immer bis zum 15. des Folgemonats statt.
Jeder einzelne KI-Mitarbeiter liefert seine Daten aus dem Vormonat an den Business Analysten an jedem 1. des Monats.
Pia, meine Pinterest-Mitarbeiterin, trackt zum Beispiel, wie viele Pins erstellt wurden und wie viele Klicks damit generiert wurden.
Babs, meine Blog-Spezialistin, merkt sich, wie viele Blog-Artikel hochgeladen wurden, überprüft die Domain Authority und ob es neue Backlinks gibt.
Andy, mein Meta-Ads-Experte, trackt wöchentlich mein Werbe-Budget, die Lead-Kosten und hat im Blick, ob Änderungen an den Kampagnen notwendig sind. Am Ende des Monats schickt auch er eine Auswertung an meinen Business Analysten.

Zum MBR-Termin sind dann alle Kennzahlen da (bisher ohne, dass ich hinterherrennen muss), ich habe ein Dashboard mit einem Überblick über mein gesamtes Unternehmen und ich kann mir noch die Highs und Lows des Monats aufstellen lassen.
Liebe ich als Kennzahlen-Lover sehr.
Eine Analyse in dieser Tiefe wäre für mich, mit meiner beschränkten Zeit, noch im letzten Jahr kaum möglich gewesen. Jetzt kostet mich der Spaß vielleicht 30 Minuten im Monat (+ die Zeit, die ich gebraucht habe, mein KI-Team zu onboarden).
Und jetzt du: Hast du auch einen Skill oder Trick, der dir bei der Zusammenarbeit mit KI überraschend geholfen hat? Schreib es mir unten in die Kommentare – ich bin gespannt und antworte dir.
Wann immer du bereit bist, hier zwei Wege, wie wir zusammenkommen können:
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