Evergreen Funnel: der komplette Bauplan für Solo-Selbstständige

Ohne KI geschrieben
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Dein Wecker klingelt um 6:30 Uhr.

Du greifst zu deinem Handy und siehe da:

💲Katsching!💲

Jemand hat, während du geschlafen hast, deinen Onlinekurs gekauft.

Verschlafen schlurfst du ins Bad, nimmst deine Zahnbürste und hörst von Weitem:

💲Katsching!💲

Jemand hat gerade dein E-Book gekauft.

Als du dir gerade Haferflocken in deine High Protein Bowl rührst, piepst dein Handy schon wieder.

💲Katsching!💲

💲Katsching!💲

💲Doppel-Katsching!💲

Gerade ist dein Instagram Beitrag live gegangen und direkt haben 3 Zuschauer dein Mini-Produkt gekauft.

Noch bevor du überhaupt deinen Rechner gestartet hast, sind 420 € auf deinem Konto gelandet.

Klingt wie etwas, das du dir für dein Business vorstellst?

Dann mach dich bereit, hier und jetzt ins Evergreen-Funnel-Rabbithole einzutauchen.

Hier findest du alles, was du über Evergreen Funnel wissen musst, um dein Business in eine Gelddruckmaschine zu verwandeln (Yes, ich weiß, Gelddruckmaschine ist ein bisschen dick aufgetragen 😊)

Und weil ich dich nicht anlügen will:

Du bekommst hier beides. Das Katsching und die Arbeit, die vorher reingeht.

Ready for epic shit?

Here we go:

Evergreen Funnel: Alle sprechen darüber, doch was ist das eigentlich?

Was nach der entspanntesten Verkaufsart aller Zeiten und „Geld verdienen im Schlaf“ klingt, ist in Wirklichkeit ein komplexes und bis ins kleinste Detail ausgetüfteltes System.

Alle, die dir versprechen, dass du so ein System an einem Wochenende aufbaust – oder, noch schlimmer, innerhalb einer Stunde mit KI – , lügen.

Yes, ich muss das wirklich so drastisch sagen.

Never, ever kann jemand, der noch nie einen Funnel aufgebaut hat, an einem Wochenende ein System erschaffen, das rund um die Uhr automatisiert verkauft und für unendlichen Reichtum sorgt.

Sorry, Rolexralph, dass ich damit gegen dein Geschäftsmodell wettern muss.

Doch bevor wir hier tiefer in die Evergreen-Funnel-Materie eintauchen, lass uns die Begrifflichkeiten klären.

Dazu sollten wir uns zuerst den Begriff „Funnel“ näher ansehen.

Funnel: ein Begriff aus der Marketing-Welt

Ein Funnel (übersetzt „Trichter“) bezeichnet den Weg, den deine Interessenten durch dein Unternehmen gehen, bevor sie bereit sind, ein Produkt bei dir zu kaufen.

Der Begriff Trichter beschreibt das Ganze ziemlich gut, weil nicht aus jedem Interessenten auch ein Kunde wird.

Schau mal, so kannst du dir das in etwa vorstellen:

Oben in deinem Trichter kommen viele Interessenten rein, durchlaufen verschiedene Phasen und am Ende ist dann ein Teil der Interessenten bereit, deine Produkte zu kaufen.

Lass mich noch kurz auf die unterschiedlichen Phasen eingehen, weil du sie später für den Evergreen Funnel noch brauchst.

Die Phase ganz oben im Trichter nennt sich „Awareness-Phase„. In dieser Phase verstehen Menschen, dass sie ein bestimmtes Problem haben und dafür eine Lösung brauchen.

Vielleicht hast du mit deinem Content dafür gesorgt, dass sie tiefer in ihr „Problem-Thema“ eintauchen wollen.

Je nachdem, in welchem „State of Awareness“ sich die Interessenten befinden, die auf deinen Content aufmerksam werden, laufen sie schneller oder langsamer durch deinen Funnel.

Haben sie ihr Problem noch gar nicht richtig verstanden, verbleiben sie länger in der Awareness-Phase. Wissen sie schon ziemlich genau, was ihr Problem ist, fangen sie an, nach einer Lösung zu suchen.

Und damit treten sie dann in die „Consideration-Phase“ ein. Sie vergleichen verschiedene Optionen, z. B. unterschiedliche Anbieter am Markt, und begeben sich aktiv auf die Suche nach der besten Lösung.

Vielleicht finden sie auf deiner Website, auf deinem Instagram-Profil oder in deinem Newsletter dein Angebot. Sie gehen auf deine Salespage und vergleichen dein Angebot mit dem von anderen Anbietern.

Wenn sie die perfekte Lösung gefunden haben, kommt der Kauf und damit eine neue Phase, die „Conversion„.

Konntest du mit deinem Angebot überzeugen, hast du in dieser Phase einen neuen Kunden gewonnen. Wohoo!

Der Trichter in der Grafik endet an diesem Punkt. Deine Kundenreise sollte es nicht.

Danach folgen weiterer Beziehungsaufbau, das Verhindern von Kaufreue und dein komplettes Kunden-Verwöhnprogramm.

Denn wie wir alle wissen, ist es einfacher, einen Kunden zu einem weiteren Kauf zu bewegen, als einen neuen Kunden zu gewinnen.

Und diesen ganzen Prozess beschreibt dann die letzte Phase, die Loyalty-Phase, die im besten Fall für immer anhält und dafür sorgt, dass (ehemalige) Kunden dich liebend gern und bei jeder Gelegenheit weiterempfehlen.

Soweit so gut, das ist also erstmal ein Funnel.

Dann wollen wir den Begriff mal weiter zusammensetzen.

Evergreen Funnel: die automatisierte Kundenreise

Evergreen heißt übersetzt „immergrün“.

Im Zusammenhang mit einem Funnel beschreibt es eine dauerhafte, automatisierte Kundenreise.

Also all die Phasen, die wir eben besprochen haben, laufen automatisiert ab.

Ein Interessent wird auf deinen Content aufmerksam, folgt dir vielleicht auf Instagram, abonniert deinen Newsletter, lädt sich dein Freebie runter, liest deine Newsletter, recherchiert nach deinen Angeboten, guckt sich vielleicht ein Webinar von dir an und entscheidet sich am Ende, dein Produkt zu kaufen.

Und jetzt hast du vermutlich schon eine erste Ahnung, warum du so ein System nicht an einem Wochenende aufbaust.

Natürlich kannst du an einem Wochenende ein Mini-Produkt, z. B. einen kleinen Onlinekurs, erstellen, auf einer Kursplattform hochladen und so anbieten, dass es jederzeit gekauft werden kann, ohne dass du aktiv etwas tun musst.

Login-Daten werden automatisiert verschickt, der Kunde meldet sich an und legt sofort los.

Doch wie wird aus einem Interessenten, der noch in der Awareness-Phase steckt, ein Interessent, der bereit ist, deinen Kurs zu kaufen und nicht den eines anderen Anbieters?

Das ist ja die ganze Kunst hinter einem Evergreen Funnel.

Passives Einkommen durch einen Evergreen Funnel: Mythos oder Fakt?

Ohne diesen Abschnitt zu lesen, hast du vermutlich jetzt schon ein Gefühl dafür bekommen, wie aufwändig es ist, einen funktionierenden Evergreen Funnel aufzubauen.

Denn zum einen musst du deine Kunden wirklich in- und auswendig kennen.

Du musst genau wissen, welche Gedanken sie in welcher Phase haben. Du musst ihre offenen Fragen beantworten, ohne dass du persönlich mit ihnen sprichst. Du musst ihnen ihre Ängste nehmen und es schaffen, dass sie dir vertrauen, ohne dich wirklich zu kennen.

Zum anderen musst du sowohl die technische Seite als auch die verkaufspsychologische Struktur verstehen, die dafür sorgt, dass dein Funnel am Ende 24/7 verkauft. Während du schläfst, im Urlaub bist oder in der Sauna sitzt.

Yes, das ist alles möglich.

Wenn dein System einmal läuft, kannst du an vielen Stellen durchatmen.

Mit passivem Einkommen hat das aber herzlich wenig zu tun.

Die Vorarbeit muss natürlich gemacht werden und niemand kann dir garantieren, dass sich dein Funnel nicht nach einem Jahr oder im schlimmsten Fall schon nach ein paar Monaten abnutzt.

Und schwupps, steckst du wieder Zeit in die Optimierung.

Würde ich einen Evergreen Funnel trotzdem empfehlen?

Unbedingt!

Denn natürlich gibt es super viele verschiedene Möglichkeiten, einen Funnel aufzubauen.

Von einem einfachen Freebie-Funnel bis zu einem vollautomatisierten Verkaufssystem für deinen Signature-Kurs.

Wenn du noch nie einen Funnel aufgesetzt hast, starte am besten mit etwas Einfachem, das weniger anfällig für technische Herausforderungen ist und sich mit überschaubarem Aufwand umsetzen lässt, z. B. einem Freebie-Funnel.

Den kannst du dann, wenn es läuft, beliebig erweitern.

Da steigen wir aber im Verlauf dieses Artikels noch tiefer ein.

Evergreen Funnel oder Launch: was ist denn jetzt besser?

Wenn du bis hierhin gelesen hast, ist dein erster Impuls jetzt vielleicht:

Boah, nee, das klingt kompliziert und nach einer Menge Arbeit. Dann mache ich lieber weiter wie bisher.

Vielleicht launchst du dein Angebot aktuell von Zeit zu Zeit. Oder du hast ein festes Angebot auf deiner Website, das jederzeit gekauft werden kann – nur vermutlich nicht so häufig, wie du es dir wünschst. Sonst würdest du das hier ja gar nicht lesen. Right?

Ich kann deine Gedanken total gut verstehen und möchte dich trotzdem motivieren, noch ein bisschen tiefer in die Funnel-Thematik einzutauchen.

Denn je mehr du weißt, desto eher rückt „morgens aufwachen und Katsching“ in den Rahmen des Möglichen.

Ein regelmäßiger Launch deines Hauptproduktes fühlt sich jetzt vielleicht leichter umzusetzen an. Du überlegst dir ein Launch-Datum, gibst drei Wochen Vollgas, machst deinen Umsatz und danach ist erstmal Ruhe.

Stimmt soweit.

Allerdings hast du dann nicht nur Ruhe in deinem Kalender, sondern auch Ruhe auf deinem Konto.

Hat sie nicht gesagt!

Doch, denn dieser Wahrheit müssen wir ja ins Gesicht sehen.

Denn das ist das Ding mit Launches: Sie produzieren Spitzen und Täler.

Lass uns doch die beiden Verkaufsstrategien einfach mal gegeneinanderhalten:

Wenn die Frustration jetzt komplett ist, weil Launches auch irgendwie anstrengend klingen und du dich fragst, wie du aus diesem Hamsterrad rauskommen sollst: lies hier noch ein bisschen weiter.

Denn an dem Punkt, wo du gerade stehst, ist es kein Entweder-oder.

Es ist ein Nacheinander.

Denn ein Evergreen Funnel automatisiert deinen schon vorhandenen Verkaufsprozess. Er erfindet ihn nicht neu.

Und das ist die große Falle, in die viele tappen und die von zig Anbietern ignoriert wird, wenn sie dir versprechen, dass dein Funnel in 48 Stunden läuft.

Ja, du kannst deinen Funnel innerhalb von 48 Stunden erfolgreich starten. Aber nur, wenn du die Prozesse im Vorfeld schon etliche Male ausprobiert hast.

Was ich damit meine:

Wenn du dein Produkt schon mehrfach über einen Launch oder in persönlichen Beratungsgesprächen verkauft hast, weißt du ziemlich genau, an welchem Punkt sich ein Interessent für den Kauf entscheidet.

Erstellst du aber ein komplett neues Produkt mit einer komplett neuen Verkaufsstrategie, dann ist das einfach tricky.

Mach dir dein Leben leichter und versuch das:

  1. Du verkaufst dein Angebot ein paar Mal live. Im Launch, im Webinar, im Gespräch, über deinen Newsletter. Egal wie.
  2. Du schreibst mit. Jede Frage, jeden Einwand, jeden Moment, in dem es Klick gemacht hat.
  3. Du gießt den manuell funktionierenden Prozess in einen Evergreen Funnel.

Der Launch ist also nicht der Endgegner vom Evergreen Funnel.

Er ist seine Vorbereitung.

Vermutlich ist dir dadurch jetzt auch schon klar geworden, dass ein Funnel nicht unbedingt ein System ist, das du einfach von jemandem nachbauen kannst.

Es gibt nicht die EINE Evergreen-Funnel-Strategie, die sofort bei jedem funktioniert.

Genau das sorgt auch so oft für Frustration.

Wie oft ich im Funnel-Kontext schon gehört habe, dass jemand sich für zu doof hält, um ein einfaches System nachzubauen. Oder zu technisch unbegabt. Oder die Angst hochkommt, dass die eigenen Produkte nicht gut genug sind.

Nope.

Das ist es nicht.

Du darfst nur kein System nachbauen, das nicht zu deinen Produkten und deinem Business passt.

Trotz aller Individualität gibt es ein paar Grundformen, die immer wieder auftauchen. Und die schauen wir uns jetzt an.

Wie sieht denn so ein Evergreen Funnel überhaupt aus?

„Der Evergreen Funnel“ ist ein Sammelbegriff.

Dahinter können ganz unterschiedliche Kundenreisen stecken. Manche bestehen aus einer Landingpage und fünf E-Mails. Andere brauchen ein Webinar, mehrere Verkaufsseiten und so viele Automationen, dass du beim ersten Blick ins E-Mail-Tool kurz die Luft anhältst.

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, was zu deinem Angebot passen könnte, schauen wir uns fünf gängige Varianten an.

Der Freebie-Funnel: der Klassiker für den Einstieg

Dein Interessent trägt sich für ein Freebie ein, bestätigt seine E-Mail-Adresse und bekommt den versprochenen Inhalt automatisch zugeschickt. Danach startet eine Willkommenssequenz.

Auf der Danke-Seite kannst du zusätzlich ein kleines Einstiegsangebot platzieren. Häufig wird dafür der Begriff Tripwire verwendet.

Der Vorteil: Du kannst klein anfangen und lernst dabei fast alles, was du später für größere Funnel brauchst.

Der Haken: Mit einem 27-Euro-Produkt allein wirst du nicht plötzlich reich. Der Funnel wird interessant, wenn das Mini-Produkt einen Teil deiner Werbekosten auffängt und neue Käufer später auch passende größere Angebote von dir bekommen.

Der Mini-Produkt-Funnel: direkt mit einem Kauf starten

Hier steht am Anfang kein kostenloses Freebie, sondern direkt ein günstiges Produkt.

Dadurch kaufen weniger Menschen, als sich für ein kostenloses Angebot eintragen würden. Aber wer kauft, hat bereits eine erste Hürde genommen und kennt deinen Checkout nicht nur vom Hörensagen.

Diese Variante passt gut, wenn dein kleines Produkt ein konkretes Problem löst, schnell verständlich ist und der nächste Schritt danach schon feststeht.

Der E-Mail-Funnel: wenn deine Sequenz verkauft

Freebie, Willkommenssequenz, Angebot, Verkaufsseite.

Technisch ist das überschaubar. Die eigentliche Arbeit steckt in den E-Mails. Sie müssen Vertrauen aufbauen, Einwände beantworten und dein Angebot genau im richtigen Moment ins Spiel bringen.

Wenn deine Leser nach E-Mail drei nicht mehr wissen, warum sie sich überhaupt eingetragen haben, rettet dich auch die schönste Automation nicht.

Der Webinar-Funnel: wenn dein Angebot Erklärung braucht

Dein Interessent meldet sich für ein Webinar an, schaut es live oder automatisiert und bekommt anschließend dein Angebot.

Ein Webinar kann sinnvoll sein, wenn dein Angebot erklärungsbedürftig ist oder deine Kunden dich erst einmal erleben müssen, bevor sie kaufen. Dafür ist der Aufbau aufwendiger: Inhalt, Technik, Verkaufsseite, Erinnerungs-E-Mails und Nachfasssequenz müssen zusammenspielen.

Als allererstes Funnel-Projekt würde ich mir das freiwillig nicht antun.

Der Gesprächs-Funnel: für hochpreisige Angebote

Am Ende steht hier kein direkter Kauf, sondern ein Kennenlerngespräch.

Der Funnel übernimmt die Vorarbeit: Er zieht passende Menschen an, erklärt dein Angebot und filtert diejenigen heraus, für die es nicht passt. Verkauft wird danach im Gespräch.

Vollautomatisch ist das nicht. Aber du musst auch nicht jeden Dienstag dein Angebot in die Kamera halten, nur damit überhaupt Anfragen reinkommen.

Welcher Funnel passt zu deinem Angebot?

Der Preis ist ein guter erster Anhaltspunkt, aber nicht der einzige.

Frag dich außerdem:

  • Wie viel muss dein Kunde verstehen, bevor er kaufen kann?
  • Wie gut kennt und vertraut er dir bereits?
  • Kann er allein entscheiden oder braucht es vorher ein Gespräch?
  • Funktioniert dein Verkauf aktuell schon – oder hoffst du, dass der Funnel das für dich herausfindet?

Wenn du noch nie einen Funnel gebaut hast, fang mit einem Freebie-Funnel an.

Nicht, weil er automatisch der beste ist. Sondern weil die Chance ziemlich hoch ist, dass du ihn wirklich fertig bekommst.

Wann sich ein Evergreen Funnel für dich noch nicht lohnt

Bevor wir jetzt bauen, einmal kurz die Handbremse.

Ein Evergreen Funnel ist nicht für jedes Business automatisch der nächste logische Schritt.

Dein Angebot hat sich noch nie verkauft

Dann automatisierst du im schlimmsten Fall einen Verkaufsprozess, von dem du noch gar nicht weißt, ob er funktioniert.

Verkauf dein Angebot zuerst ein paar Mal live: im Gespräch, in einem Webinar, über deinen Newsletter oder in einem kleinen Launch. Schreib dir jede Frage und jeden Einwand auf. Genau daraus entsteht später dein Funnel.

Dein günstiges Produkt steht komplett allein

Ein 9-Euro-Produkt kann ein sinnvoller Einstieg sein. Wenn danach aber nichts kommt, brauchst du sehr viele Verkäufe, damit sich Aufbau, Technik und Betreuung rechnen.

Das Problem ist dann nicht der Preis. Das Problem ist die Sackgasse dahinter.

Deine Zielgruppe ist sehr klein

Je kleiner deine Zielgruppe, desto genauer musst du prüfen, ob sich der technische Aufwand lohnt. Vielleicht verkauft sich dein Angebot in persönlichen Gesprächen oder über Empfehlungen deutlich leichter.

Du willst keine Reichweite aufbauen

Ein Funnel bringt dir nicht automatisch Menschen.

Du brauchst eine Quelle, aus der regelmäßig neue Interessenten kommen: zum Beispiel deinen Blog, Pinterest, einen Podcast, Kooperationen oder bezahlte Anzeigen.

Ohne Menschen am Eingang bleibt auch der beste Funnel leer.

Die 9 wichtigsten Funnel-Bausteine

So unterschiedlich die Varianten aussehen: Unter der Haube tauchen immer wieder dieselben Teile auf.

Wichtig: Die folgende Liste ist ein Baukasten und keine Reihenfolge. Du brauchst auch nicht alle neun Teile für deinen ersten Funnel.

Ein 0-Euro-Angebot

Anders gesagt: ein Freebie.

Damit ziehst du nicht einfach möglichst viele Menschen an, sondern die richtigen. Dein Freebie löst ein konkretes Teilproblem und führt logisch zu deinem bezahlten Angebot weiter.

Stell es dir wie einen „Möchten Sie mal probieren?“-Stand im Supermarkt vor: Wenn die Kostprobe nicht schmeckt, wird das Produkt dahinter auch nicht gekauft.

Eine Landingpage

Eine Landingpage hat genau eine Aufgabe: deinen Besucher zur Eintragung oder zum Kauf zu führen.

Dafür braucht sie ein klares Versprechen, verständliche Vorteile, ein passendes Bild und möglichst wenig Ablenkung. Kein Menü mit sieben Ausgängen. Keine Rundreise durch deine Website.

Ein E-Mail-Marketing-System

Hier werden neue Kontakte gespeichert, das Freebie wird ausgeliefert und deine Sequenzen werden verschickt.

Dazu gehören auch die weniger glamourösen Dinge: Einwilligung, Bestätigungs-E-Mail, Tags, Automationen und ein Abmeldelink, der funktioniert.

Die passenden E-Mail-Sequenzen

Hier lohnt sich eine saubere Trennung:

  • Die Willkommenssequenz startet nach dem Freebie und zeigt neuen Lesern, wer du bist und wobei du ihnen helfen kannst.
  • Die Verkaufssequenz führt zu einem konkreten Angebot.
  • Das Kunden-Onboarding beginnt nach dem Kauf und sorgt dafür, dass dein Kunde weiß, wie es weitergeht.

Wenn du alles davon „Onboarding“ nennst, weiß spätestens beim Einrichten der Automation niemand mehr, welche E-Mail wohin gehört. Du vermutlich eingeschlossen.

Ein Mini-Produkt

Ein Mini-Produkt kann deine Werbekosten teilweise refinanzieren und aus einem neuen Kontakt direkt einen Käufer machen.

Es muss aber der nächste logische Schritt sein. Dein Freebie darf nicht schon so satt machen, dass niemand noch etwas braucht. Und dein Mini-Produkt darf nicht plötzlich ein lauwarmer Cheeseburger sein, nachdem du draußen San-Sebastian-Cheesecake verteilt hast.

Du weißt, was ich meine.

Order Bumps, Upsells und Downsells

Diese drei Begriffe werden gerne in einen Topf geworfen, meinen aber nicht dasselbe:

  • Ein Order Bump ist ein kleines Ergänzungsprodukt direkt im Checkout.
  • Ein Upsell wird nach dem Kauf angeboten und erweitert das gekaufte Produkt.
  • Ein Downsell ist eine kleinere oder günstigere Alternative, wenn jemand das ursprüngliche Angebot nicht kauft.

Du brauchst davon am Anfang gar nichts. Bau erst den Hauptweg. Die Extras kommen später.

Ein regelmäßiger Newsletter

Deine Willkommenssequenz endet irgendwann. Dein Newsletter nicht.

Mit regelmäßigen E-Mails bleibst du sichtbar, baust weiter Vertrauen auf und kannst später neue passende Angebote machen. Das ist der Baustein, der am wenigsten nach Funnel aussieht und am längsten für dich arbeitet.

Reichweite

Damit sich Menschen eintragen oder kaufen, müssen sie deinen Funnel zuerst finden.

Das kann organisch passieren – etwa über Blogartikel, Pinterest, deinen Podcast oder Kooperationen. Oder du bezahlst für Reichweite und schaltest Anzeigen.

Beides funktioniert. Beim einen investierst du vor allem Zeit, beim anderen zusätzlich Geld.

Ein erprobtes Hauptangebot

Der Funnel ist der Weg. Das Angebot ist das Ziel.

Wenn das Angebot vorher niemand haben wollte, wird es durch eine Automation nicht plötzlich unwiderstehlich. Deshalb gehört ein bereits verkauftes und verstandenes Hauptangebot für mich zur Grundlage jedes größeren Evergreen Funnels.

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Hi, ich bin Claudia!

Ich mache Online Marketing – alles außer Social Media.

Nach 13 Jahren im Großkonzern als Customer Experience Strategin, unterstütze ich heute andere Selbstständige bei ihrem Online Marketing.

Mit großartigen neuen Produkten, individuellen Strategien und Marketing aus Leidenschaft.

Was mich ausmacht:

✨ 13+ Jahre Erfahrung im Onlinehandel – vom Millionen-Prozess runtergebrochen aufs Solo-Business


💻 Technik, Zahlen & Struktur im Herzen – Storytelling im Blut


☕ Ich komme immer kurz und knackig auf den Punkt ohne Marketing-BlaBla

 

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