Was heute für dich drin ist:
- Tötet KI unsere Kreativität
- Eine geniale Marketing-Kampagne, die du dir für deine eigene Werbung merken solltest
- Und Maria, die Designerin, die deine Canva-Designs aus der Bastel-AG holt
Ich war die letzten 4 Tage in London. Vielleicht hast du es in der Zeitung gelesen: Es war der wärmste Mai Englands seit Beginn der Aufzeichnungen.
And this is how I love city trips:

35.487 Schritte bei 35 Grad. Dafür aber auch am ersten Tag schon fast alles gesehen: Notting Hill, Columbia Road Flower Market, Tower Bridge, Mercato Metropolitano, Big Ben und Westminster Abbey, Eichhörnchen im St. James’s Park, Buckingham Palace, Harrods, eine Fahrt im London Eye und zum Abschluss ein China-Town-Dinner.
Und weil ich diese Woche bisher noch gar nicht gearbeitet habe, bekommst du heute gleich zwei London-Marketing-Finds von mir.
Hier sind deine 4-Minuten Friday Finds:
[1] Tötet KI deine Kreativität?
Am Leicester Square sind wir an einer dieser riesigen Reklametafeln vorbeigelaufen. Und schau mal, was dort zu sehen ist.

Der „The Economist“ hat dazu einen korrespondierenden Artikel auf LinkedIn veröffentlicht, in dem es heißt:
„Thinking outside the bot“ bedeutet, kognitive Abkürzung und kurzfristiger geistiger Bequemlichkeit bewusst zu widerstehen. Während Chatbots unglaubliche Werkzeuge zur Effizienzsteigerung sind, erfordert echtes eigenständiges Denken menschliches induktives Schlussfolgern, Neugier und das Einbringen einer gesunden „Reibung“ in den Problemlösungsprozess.
Tatsächlich ist das etwas, das ich bei mir auch hin und wieder beobachte: Bevor ich selbst denke, frage ich einfach mal kurz, was Claude darüber denkt.
Geil, wenn es um die Planung von Städtetrips geht. Claude hatte uns ein 15-seitiges PDF zusammengestellt, wie wir London am effizientesten erkunden, inklusive Restaurant-, Bar- und Frühstücks-Empfehlungen. Natürlich musste ich die Planung mit ein paar Details füttern, aber im Leben nicht hätte ich sowas händisch selbst erstellt. Reiseplanung und ich stehen schon seit Jahren auf Kriegsfuß.
Nicht geil, wenn man eigentlich kreativ werden müsste, zum Beispiel bei Ideen für neue Produkte. Meine beliebtesten Produkte sind alle aus meinem Kopf entstanden. Obwohl ich das weiß, ist die Versuchung immer da, Claude zu fragen, welche Ideen er hat. Mache ich das, bevor ich selbst nachgedacht habe, sind die Endergebnisse nur halb so geil, wie wenn ich die Kreativarbeit vorher gemacht habe.
Ist ja auch klar.
KIs geben uns die Antwort, bei der die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie so hören wollen, am größten ist.
Kennst du das auch? Dass du gern die Abkürzung nehmen willst, obwohl du weißt, dass sich der lange Weg lohnt?
Lass uns doch hin und wieder an „Think outside the bot“ erinnern.
[2] Geniale Marketing-Kamapgne, von der du dir unbedingt etwas abgucken solltest
Das Unternehmen Wise überschwemmt gerade Londons Bahnen und Bahnhöfe mit ihren genialen Werbeanzeigen:

Ich finde es wirklich witzig gemacht und nehme mir daraus auf jeden Fall etwas für meine nächste Kampagne mit.
Wise erfindet hier ja die Fake-Marke „Unwise“, die gleichzeitig ein witziges Wortspiel ist und zeigt, was klassische Banken tun: mit deinem Geld arbeiten, selbst daran verdienen, aber keine Zinsen ausschütten. Und stellt dann ihren eigenen USP dagegen: 3,26 % Zinsen auf dein aktuelles Guthaben.
Mach deinen USP unübersehbar, indem du den schmerzhaften Status quo benennst, den dein Angebot ersetzt. Nicht einfach sagen, was du tust, sondern scharf gegen die „unwise“ Alternative kontrastieren, in der deine Kundin gerade feststeckt.
[3] Maria, die Designerin, die deine Canva-Designs aus der Bastel-AG holt

Heute möchte ich dir Maria vorstellen.
Maria ist Grafik-Designerin und Künstlerin.
Vor einem Jahr hat sie für mich wunderschöne Ideen-Parkplätze erstellt, die meine OMS-Kunden in ihrem Willkommens-Paket bekommen.
Aber Maria macht nicht nur Auftragsarbeiten, sondern hat auch einen Onlinekurs, in dem du lernst, wie du immer die allerschönsten, branding-konformen Designs in Canva erstellst.
Vielleicht kennst du das auch: Du frickelst ewig lang an deinem Workbook, PDF oder Instagram-Beitrag rum und am Ende findest du es so lala. Irgendwie sehen deine Inhalte alle unterschiedlich aus, obwohl du immer die gleichen Farben und Schriftarten nimmst.
Nie so wie aus einem Guss.
Das ändert sich, wenn man den Kurs von Maria durchlaufen hat. Danach sieht einfach alles aus, wie von einer Designerin erstellt, ohne dass du Tausende von Euro ausgegeben hast.
Wenn du magst, schau dir das gern mal im Detail an, hier findest du ihren Kurs.
Jetzt kommt es aber noch besser.
Maria und ich tun uns für ein Angebot zusammen.
Mir ist es ja schon immer wichtig, dass meine Kunden hochwertige digitale Produkte erstellen und nicht irgendwas Liebloses, um schnell online Geld zu verdienen (Spoiler: ist auch gar nicht so einfach möglich).
In OMS zeige ich meinen Kunden nicht nur, wie sie technisch die besten Produkte erstellen (Aufbereitung nach Erwachsenenbildungs-Standards, Videoaufnahme und Schnitt, Trailer erstellen etc.), sondern auch, wie man eine individuelle Verkaufsstrategie entwickelt, eine E-Mail-Liste aufbaut, Werbeanzeigen schaltet oder organischen Traffic über den eigenen Blog generiert.
Was mir fehlte, war die Design-Expertise. Denn ich weiß, wie viele meiner Kunden mit dem Design struggeln und es am Ende „nicht professionell genug“ finden.
Das lösen wir jetzt, indem ich Marias Kurs in meinen integriere. Immer mit dem Ziel, dass meine Kunden die besten Produkte am Markt entwickeln und sie erfolgreich verkaufen.
Falls du also mit OMS liebäugelst, warte gern auf mein Angebot im Juni. Da wird es ein tolles Special gemeinsam mit Maria geben.
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